ADA Groove Podcast 43

Fast vier Jahre sind seit Adas viel beachtetem Album Meine zarten Pfoten bereits ins Land gegangen, doch Michaela Dippel war in der Zwischenzeit alles andere untätig. Mit David Hasert gründete sie das neue Projekt Damh, das im vergangenen Jahr seine Premiere auf Platte feierte, und neben eigenen Solo-Stücken veröffentlichte die Wahl-Hamburgerin vor allem zahlreiche Remixe. In ihren Beitrag zu unserer Podcast-Reihe goss sie die verkürzte Essenz eines Ada-DJ-Sets, konstruiert als perfekt arrangierte Reise durch Melancholie und Ausgelassenheit, hell und dunkel und wieder zurück.

 

Michaela, wie hast du die Stücke für deinen Podcast ausgesucht? Hattest du ein bestimmtes Konzept dafür im Kopf?

Eigentlich mache ich „Club-Mixe“ nicht sehr oft, weil ich die Musik, die ich in Clubs spiele nicht unbedingt zu Hause hören muss. Ich mache sie eher zu besonderen Anlässen beziehungsweise als Erinnerung an Nächte, die besonders waren, wie vor kurzem zwei Parties in Berlin und Mailand. Dieses Set ist ein Mix aus den Stücken, die ich dort gespielt habe.

Wo und wie hast du den Mix aufgenommen?

Ich arrangiere meine Mixe so, wie ich es mit einzelnen Stücken mache: Ich schneide und editiere viel, das geht am besten mit Ableton Live.

Zuletzt hast du unter anderem an Remix-Arbeiten für The Notwist, Aaron Ahrends oder Owen Pallett gearbeitet. Wie gehst du an Remixes im Allgemeinen heran?

Wenn ich Stücke mit Gesang bearbeite, stürze ich mich meistens zuerst auf die Gesangsspuren. Oft kommt etwas völlig Neues raus, ich finde es spannend, mit Gesang zu experimentieren – ihn in einen neuen Kontext zu setzen. Ich glaube, ich kann gar nicht anders. Bei Instrumentalstücken bewege ich mich oft gar nicht so weit weg vom Original.

Was steht 2015 bei dir noch an, sind irgendwelche Releases geplant?

Ich arbeite gerade an zwei neuen Remixen. Für wen möchte ich noch nicht verraten, beides sind Bands mit denen ich aufgewachsen bin und die ich sehr schätze. Danach wird es Zeit für ein Release auf Pampa Records.

 


 

1. Kornél Kovács – So So Solid
2. Dj Koze – NYC Dub
3. Dave Aju – Away Away (Axel Boman Remix)
4. Barry White – Your Love – So Good I Can Taste It (Kamee Reedit)
5. André Lodemann – Dark Edge
6. Matt Karmil – Moment
7. Mount Kimbie – Sullen Ground
8. Helena Hauff – Break Force
9. Baba Stiltz – Aches (Ada Edit)
10. Daniela La Luz – Did You Ever (Edit)
11. Aaron Ahrends – Newborn (Ada Remix)