…Wasn’t Me / Baff

Jichael Mackson saugt den Hörer auf seiner Musique-Risquée-Platte sehr subtil und denoch bestimmt auf sexyeste Art und Weise in seinen Sound ein. „The Grass Is Always Greener…“ beginnt als verdrehte Minimal-Nummer mit Off-Beat, um am Ende geilstens Chris Isaaks „Wicked Game“ zu zitieren. Sex-Beat. Eine unglaubliche Platte, die nicht nur den Minimal-Fanatikern ein Grinsen ins Gesicht zaubern wird.
Der Mann, der so für richtig gute Laune sorgte, ist auch bei den Hartchefs mit einem Zwinkern im unterkühlt funkigen Minimal-Regenwald auf bassigen Pfaden unterwegs. Auf „Schnurz“ spinnt er schön torkelnd diverse Fäden in die Bäume, um dann, aufgerüttelt von der gesäuselten Frauenstimme und den fetten Beats, wieder zu landen und dann kurzfristig aus dem Takt völlige Irritation walten zu lassen. Ein Soundtrack für Menschen, die sich Montagmittag in ihrem Kopf verlaufen haben. Nach „Aua“ gibt es mit „Piepe“ zwar auch keine ganz leichte Kost, aber hier wird zum Glück für alle 4/4-Gläubigen innerhalb der bekannten Parameter agiert, eine gerade laufende Bassdrum zum Festhalten mit leichtem Schwindelgefühl.