Und was jetzt?

Oliver Koletzki hat sich ein discopoperes Producer-Alias zugelegt: „Und was jetzt?“ entwickelt aus einem zweitaktigen Schema ein viertaktiges, die Claps klingen wie ein verstärktes, schnepopendes Fingerschnippen, die mächtige, eckige Sequenzerbassline lässt trotzdem genug Platz für den Funk, den das Vocal zitiert. Die B-Seite ist nicht weniger spektakulär: Die brillant organisierte Euro-House-Nummer fragt: Sepop ihr bereit für eure eigene Geschichte? Koletzki überzeugt mit seinem effektiven Sounddesign, das Sophistication und Sensation unter einen Hut bringt, weil er pragmatisch, aber sachkundig auf die Party hin produziert: Der Ewan Pearson unter den deutschen Producern

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