The Remixes 2002-2005

Nicht nur farblich, sondern auch musikalisch an die erste Remix Kollektion der Berliner Erfolgstruppe anknüpfend, erscheint nun der zweite Teil ihrer produktiven Seite von 2002 bis heute. Dabei handelt es sich nicht nur ausschließlich um die Clubtunes mit Wohnzimmerhitpotential, für deren doppelten Einsatzbereich die Musik der 6 berüchtigt ist, sondern auch ihr Gefühl für düstere Melancholie kommt zum Einsatz. Ihre Interpretation von Calexicos „Black Heart“ zeigt eine bisher nicht gekannte Dub-not-Dub-Seite und das Schlaflied von Free Design wiegt einen im Walzerrhythmus in die Träume. Das Acapella von „You Ain’t Really Down“ wurde schnell in einen Mix umfunktioniert und sorgt in dieser Version für programmierbare Hände in der Luft. Die Bearbeitung von Shaun Escofferys „Let It Go“ bekommt man endlich in vernünftiger Soundqualität und das mit aufwendiger Instrumentierung aufgepeppte „Wonderlove“ von Heavy zeigt auf unterschiedliche Art und Weise, daß die Messlatte in ihrem Sektor weiterhin von Jazzanova gesetzt wird. Für jetzt gähnende Sammler lohnt sich die Sache trotzdem, da vier bislang unveröffentlichte Remixes im Paket enthalten sind.

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