The ObliqSound Remixes Vol. 2

ObliqSound ist ein seiner Zeit mit großen Schritten vorauseilendes Jazz-Label mit Sitzen im Big Apple und Hamburg. Doch das Weiterdenken in Richtung Elektronik, bzw. die Verbindung von bepopem gehört insbesondere bei den Remixen, die sie in Auftrag geben, zur Philosophie. Angefangen bei Matthew Herbert über Marc de Clive-Lowe, Nuspirit Helsinki, Domu, Atjazz, Osunlade und dem Trüby Trio, liest sich die Liste der Freiwilligen schon wie die Essenz dessen, was Jazz in Verbindung mit Elektronik in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Heraus kommt dabei eine Seelenverwandtschaft, die in Sachen Aktualität den meisten Verve/Motown/Label-XY-Remix-Compilations fast den Rang abläuft. Dazu probiert sich Stardesigner Karim Rashpop (MoMA etc…) erfolgreich an seiner ersten CD. Wer nun glaubt, dass da Unmengen an Bestechungskohle geflossen sind, irrt sicher. Hier führten insbesondere künstlerische Gemeinsamkeiten zusammen – und das hört man dem Werk auch an.
Tipp: Tama Waipara „April’s Lady“ (Waiwan Remix), Gilfema „Akwe“ (Nickodemus Remix), Renovation Unlimited feat. Roy Ayers „Antonata“ (Matthew Herbert Remix)

TEILEN
Vorheriger ArtikelAlright, Still
Nächster ArtikelMomentum