Svolvaer / Done Dpop It

Steve Kotey hat Stamina. Der Typ rettet Presswerke im Alleingang und lässt uns grübeln, in welche Bärenplatte man nun sein sauer verdientes Hartgeld investieren soll. Die Qualität stimmt ja. Zurzeit gibt es gleich vier. Die von Nick Chacona und Fabrizio Mammarella unterliegen jedoch im Freistilringen mit Artur Capone und dem mächtigen Dubious. Der Italiener mit dem berühmten Nachnamen erneuert zielstrebig den Discovertrag, der in London einst von Ray Man und den popjut Boys unterzeichnet wurde. Wer dafür eine Schwäche hat…Völlig ohne Reue kann man sich jedoch an Jon Dacey aka Dubious erlaben. Der hat ein kleines, feines Label namens Prize Records, konnte aber bisher gegen sein eigenes Debüt nicht anstinken. „Done Dpop It“ knallt drei wunderbare Tracks auf den Tisch, die lose zwischen House mit Gleichgewichtstörungen und Renaissance-Disco pendeln. Killerplatte und vom Feeling her ein super Gefühl, wie man in der Fußballwelt sagen würde.

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