Splendpop Isolation

Man kann László Fogarasi einen gewissen Hang zur viktorianischen Schwermut nicht absprechen, aber genau wie der Genuss des blauen Drops im barocken Kragen beim Covermotiv das Image der Tristesse Royale im Loungepop-Koncontent:encoded optisch durchbricht, entzieht sich „Splendpop Isolation“ immer wieder dem kategorisierenden Zugriff. Vier Jahre nach dem gefeierten Mole-Debüt „Shallow & Profound“ verblüfft Fogarasi, diesmal mit Unterstützung des holländischen Big-Beat-Produzenten Junkie XL, durch einen gepflegten Hang zum Chamäleonhaften. Da gibt es dann sehr gerne explizit britischen Waverock in New Order-Tradition, aber auch cineastische Triphop-Dramatik und gelegentlich aufblitzender Hang zum Blues gehört zum musikalischen Vokabular des 24jährigen Ungarn.

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