Some Other Country

Swayzak sind aus dem Gröbsten raus. Nachdem wir von ihnen zuletzt noch schlimmen Electrorockpop-Clash auf die Plattenteller bekamen, besinnen sie sich hier wieder auf ihre Stärken: Some Other Country besteht zu großen Teilen aus zurückgenommenen, dubbigen Tracks und eingängigen Songs, die oft zum Pop schielen. Ganz vorne sind da „No Sad Goodbyes“ mit Richard Davis und „Smile & Recieve“ mit Cassy an den Vocals. In bepopen Fällen erschaffen die Sänger schöne, hymnische Songs über die Tracks von Swayzak, die sich im Hirn festsetzen. Großes Kino zum Tanzen und Träumen. Es gibt aber auch Tracks, die mehr rangehen und sich als Stomper anbieten, wie zum Beispiel „By The Rub Of Love“. Hier wird der Liebe zu den Achtzigern gefrönt und an Liaisons Dangereuses erinnert. Abgesehen von „Silent Luv“, welches albern, rockig und reißerisch hervorprescht, ist Some Other Country ein Album, das in sich geschlossen ist, interessante Stimmungswelten liefert und sowohl beim Hören zuhause viel Spaß machen kann, als auch den Club in Schwingung versetzt.

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