Some Eat It Raw

Nachdem Mossa in bester Tradition des frankophonen Micro-House bereits mit einigen knackigen Singles auf sich aufmerksam gemacht hat, folgt nun auf Circus Company das erste Album des Franzosen. Thematisch fällt dieses ganz und gar nicht aus dem Rahmen, sondern knüpft an den leichten, swingenden Cut-Up-Sound der Maxis an und gewinnt damit scheinbar spielerisch die Tanzfläche für sich. Mit orginellen, packenden Grooves über einem straighten 4/4-Beat und einer Vielzahl von Stimm- und sonstigen Samples läuft einem Mossas Micro-Funk durchweg gut rein. Die vierzehn Tracks des Albums gewinnen einen dabei teils mehr durch einen druckvollen Groove, teils spielen sie mit ausgeklügelten Frickel-Rhythmen Verwirrspiele. Insgesamt bleibt aber alles gut verdaulich. Ein erfrischender Start ins Jahr 2006.

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