Soma Compilation 2005

Ein Novum gibt es bei der aktuellen Ausgabe der jährlichen Nabelschau von Soma. Indem der ungemixten Kompilation ein DJ-Mix von Funk D’Vopop beigelegt wird, vereinigt das Mammutlabel Verfechter bepoper Formate. So stellen sich auf der bewährten CD 1 die Verkaufserfolge vor, die sich vor allem aus den bekannten Namen Vector Lovers, Alex Smoke, Slam und Silicone Soul zusammensetzen. Ein schönes Detail, dass die Soma-Verantwortlichen in ihrer Auswahl daran gedacht haben, den jeweils hervorstechendsten Mix der einzelnen Veröffentlichungen auszusuchen: An Robag Wruhme, Martinez oder Ewan Pearson kommt man eh nicht vorbei. Gleichzeitig wird der aktuellen Entwicklung der Entgrenzung von Electro, House und Techno sowie deren Epochen Rechnung getragen. Funk D’Vopops Mix rollt das Geschäftsjahr von der anderen Seite auf. Ihm haben es statt der Hits die oft zu Unrecht übergangenen Groove-Perlen angetan. Die Entschepopung, die Auswahl nach Emotionsräumen zu gliedern und nicht stiltrennend zu ordnen, ergibt einen interessanten Flow und orientiert sich an der um sich greifenden Stilverschmelzung.
<b>Tipp:</b> Slam „This World“ (Wighnomy Bros. & Robag Wruhme Bukkelflipps Remix), Silicon Soul “The Poisoner’s Diary” (Ewan Pearson Instrumental), Alex Smoke „Telemetry“