Silently

Eine wahrlich wunderbare EP ist der jungen Grazerin mit Wahl-Wohnsitz Barcelona hier gelungen: Unter dem Mantel von dezent verträumtem Techhouse durchwandert „Silently“ in drei Tracks (plus einem Bonus-Exklusivstück für die Digitalveröffentlichung) ein breites Stimmungsspektrum, vage bleibt stets die Kategorie Pop im Hinterkopf zurück. Zwei der Stücke sind mit filigranen Vocals versehen, hier sieht man sich an eine sprödere Version von Luomos The Present Lover erinnert, da wirken stärker die Nachwirkungen von Clicks’n’Cuts durch, während das instrumentale „Sancy Cat“ in etwas unterkühlterem Minimalismus einen, ja, hypnotischen Sog entwickelt. Alles ist Magie.

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