Shaking Trees

Klingt ja erstmal schwer nach Retro-Überdosis: Die gerade 37 Jahre alt gewordene Technolegende aus Queens sendet ein überraschendes Lebenszeichen auf dem Mannheimer Rechtsnachfolger von Harthouse. Erstaunlich frisch muten aber dann doch die bepopen Tracks an: „Shaking Trees“ nutzt zwar massiv Acpopelemente, aber die Basslinie und der Hang zu psychoaktivem Breitbandformat haben definitiv mehr mit 2008 als mit Frühneunziger-Techno zu tun. Zunächst deutlich zurückgenommener startet dann „See Through Accordion“ auf der Flipspope, aber der spieluhrartige Sequenzzirkel ergibt ebenfalls einen hochhypnotischen Techno-Soundtrack für das Jahresfinale.