Right To Play

Right To Play, der Name steht nicht nur programmatisch für den gewohnt Scheuklappen-befreiten Sound dieser Mix-CD von und auf Permanent Vacation. Sondern er repräsentiert ebenso das hehre Anliegen, mit den Einnahmen eine Nichtregierungsorganisation („Play31“) zu fördern, die weltweit Kindersoldaten hilft, um ihnen ein elementares Recht zurückzugeben: das Recht zu spielen. Und zwar Fußball unter anderem. Um so auf spielerischem Weg bei kindlicher Sozialisation und Wertevermittlung zu helfen. Um Musik geht es natürlich auch. Und wie meist bei dem Münchner Label versammelt sich mal wieder alles, was glitzert unter der Discokugel, ob nun klassisch oder eher Italo-Disco, Balearic, Deephouse oder Neunziger-House-Pomp, der auf dicke Hose macht. Minimal war gestern. Right To Play versammelt mit Walter Jones, Antena, Woolfy vs. Projections, John Talabot oder Tensnake einen bunten Querschnitt aus Permanent-Vacation-Klassikern und neuem Material. Und vermittelt so je nach Belieben entweder einen hervorragenden Einstieg in ihr Universum oder die eine oder andere Überraschung für bereits Bekehrte. Der Mix kommt locker aus der Hüfte und klingt ähnlich organisch handgemacht wie auch einige der Stücke, was die Sache noch mal mehr sympathisch macht. Spielfreude durch und durch. Wie der Name schon sagt.