Red Knows

In Amsterdam hat sich um den Vertrieb von Rush Hour und den Club Paradiso eine vitale und relevante Szene herausgeschält, die weltweite Credits sammelt. Allen voran marschieren Kindred Spirits, die in den Playlists von Carl Craig bis Jazzanova ebenso auftauchen, wie bei Mitsu The Beats. Mit Namen wie Jneiro Jarel, Mocky, Benny Sings, Sa-Ra, Domu, Recloose oder Heavy ist nur ein kleiner Beweis dafür gegeben, dass hier mit Bedacht auf dicke Hose gemacht wird. Der Stilmix aus Ultra-Leftfield-HipHop, fragilem NeoBoogie, Future-Soul, Detroit
-Knowledge und sonstigem stilsicherem weil produktionstechnisch einfach das aktuelle State-of-The-Art wiederspiegelnde Eierschaukeln wird dabei artgerecht von Rednose-District in einen Mix geworfen, der zwar mit den Turntableskillz nicht gerade hausieren geht, den 34 Tracks aber so genug Raum für’s entspannte Homelistening lässt. Und die Coolness, mitten im Loop-House-Klimax ein Sample wie „You wanna dance? – No!“ einzustreuen, um wieder bei dirty Downbeatstuff neu anzusetzen, hat auch nicht jeder.
Tipp: Heavy “Do For You”, Meikbar “Sunshine”, Cinnaman “Komt D´ran”

TEILEN
Vorheriger ArtikelRelax Your Body
Nächster ArtikelPt. 1