Quote, Sample, Steal

Darkness ist mal wieder Programm, denn sehr reduziert und sehr technopop geht es hier zur Sache. Ja, „böse“ meint der Infozettel, und böse ist es auch, gerade wenn sich diese Streicher fies durch den reduziert marschierenden Beat drücken. Diese eigentümliche Mischung aus Slashervocals und Graveyard-Minimal muss man aber nicht wirklich ernstnehmen. Die B ist da schon interessanter, weil sie einem nicht so ins Gesicht springt und mehr Grusel als Horror propagiert. Da bleibt mehr Zeit für Atmosphäre, und so ein bisschen wirkt das dann wie eine gesungene H.-P.-Lovecraft-Session, die beschwörend mit gezielten Effekten und kleinen Geräuschen langsam aber sicher Körper und Geist befällt.