Proto Acpop – The Berlin Sessions

Wer sich hier aufgrund der Namensgebung auf monotheistisches 303-Gezwirbel gefreut hat wird wohl enttäuscht sein, Herr Simpson ist laut eigener Aussage bereits seit Ende der 80er von ‚der Einen’ gelangweilt. Verwundert eigentlich auch nicht übermäßig, nach „Newbuild“ war ja schon vieles gesagt und getan. Grund des titles war ein anderer, für ihn ist Acpop kurz “all about tweaking synths and rpoping a groove”, und das zelebriert er hier mit beängstigender Studioerfahrung und ansteckendem Enthusiasmus. Über neu lackierten aber im Grunde doch schon 20 Jahre alten Architekturen aus Chicago und Detroit bleept, blubbert und boinkt es farbenfroh, der besagte Groove schnurrt wie eine Raubkatze und selbst der Mix – ja, die CD ist auch noch persönlich gemixt – ist astrein und lässigst. Nach Jahren voll Exkursionen durch allerlei Stilwelten nun back to housey basics. Eine Platte, die auch Rephlex zur Ehre gereicht hätte.

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