Powers Of Deep

Das hat alles schon sehr Hand und Fuß, was da seit einiger Zeit die Hände von Daniel Stefanik verlässt. Durch einen gutgelaunten, locker aus der Hüfte geschobenen Oldschool-Groove drängt sich ein Biest von Synthie hervor, in dessen weit aufgerissenen Augen sich gen Himmel gestreckte Hände und verzückte Gesichter spiegeln. Dabei ist es gerade die ungezwungene <i>Roughness</i>, die sich hinter keinen Reminiszenzen verstecken muss und „Just One Moment“ zu einem so sicheren Hit macht. „Spopechains“ nimmt sich etwas gemäßigter aus, legt aber – genauso wie die A-Seite – den Fokus auf die differenziert pumpenden, vielgliedrigen Drums, die den Postreduktionismus perfekt zelebrieren, ohne Chicago aus dem Seitenspiegel zu verlieren.

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