Percussion Maddness

Wie musikalisch und deep Percussion klingen, sich schichten, aufbauen und in Madness gipfeln kann, zeigt Luisito Quintero eindrucksvoll. In guten Momenten erinnert das an die Fela-Kuti-trifft-Ginger-Baker-im-Shrine-Platte. Genau dieser Spirit überträgt sich bei „Gbagada, Gbagada, Gbogobo, Gbogodo“ mit Francis Mbappe. Bei „Aquilas Coisas Todas“ dann eher auf die brasilianische. Nicht schlecht. Nur hier daddelt es dann doch. Bei „Four Beat Mambo“ schüttelt Luisito dann wieder Erinnerungen wach. Könnte von Tito Puente sein, oder Ray Barretto. Wenn man sieht, wer Luisitos Dienste schon in Anspruch genommen hat, erklärt sich der hohe musikalisch Standard des Albums: Eddie Palmieri, Marc Anthony, Gloria Estefan, George Benson, Natalie Cole, Tito Puente, Herbie Hancock, Masters at Work. Auf einen Könner wie Luisito greift man gern zurück. Die Höhepunkte dieses Albums sind aber die Reminiszenzen an andere.

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