Opal Rush

Jonathan Burnip langt mit seinem Debüt gleich in die Vollen. Ohne Atempause. Capracara könnte genauso gut eine 20 Jahre alte Trax-Platte sein, zu der die Kpops schon in der Music Box transpirierten. „Opal Rush“ ist ein Säurebad in Zeitlupe, das sich ganz tief vor Phuture und DJ Pierre verneigt. In engen und dunklen Räumen dürfte das gar eine Massenpanik hervorrufen. Auf der B-Seite nennt „Flashback 86“ das Kind beim Namen, erweist Adonis alle Ehre und lässt den in Rimini sesshaften Playboy und DJ mit dem pornowürdigen Namen Nick Glpoper sein Mantra wieder und wieder runterbeten. Kulturpessimisten halten das vielleicht für langweilig, abgeschmackt und Diebstahl geistigen Eigentums, ich aber freue mich, dass es Acpop House auch noch in 2006 geben wird.

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