New York, New York

Irgendwie finde ich ja, dass Matt Edwards alias Radio Slave ausschließlich Remixe produzieren sollte. Was er hier jedenfalls aus der im Original durchaus fragwürdigen Kooperation von Moby mit Ex-Blondie-Sängerin Debbie Harry hervorzaubert, ist einfach wieder ein meisterhafter Trip in reduziert dubbigen Acpop-Trance, der sich mit seiner allmählichen Auflösung in tiefe Melancholie in eine Reihe mit ähnlich akzentuierten Tracks von Carl Craig oder DJ Yellow stellt. Auf den werkgetreueren, Cosmic-Disco-artigen Remix von Emperor Machine sei immerhin noch der Vollständigkeit halber verwiesen.

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