Monsoon EP / Oceans/Move

Charakterkopf John Daly gleich im Doppelpack. Einmal für den Rennstall von François Kevorkian, der zweite Packen quasi auf eigene Rechnung. Gemeinsam ist den Platten, dass Daly, wie er ganz offen bekennt, in jüngster Zeit eine Menge Krautrock verspeist, und sich die Haare bis zum Boden hat wachsen lassen. Vor allem auf seinem Label Feelmusic und bei seiner Verbeugung vor Tangerine Dream wird das überdeutlich. Wabernde Soundlandschaften und synthetische Umarmungen sind das Resultat. Natürlich stets begleitet von seiner ersten großen Liebe: House. Das sind dann auch die Klammern der vier Stücke seiner warmen „Monsoon EP“, die wie eine gemeinsame Platte von Theo Parrish und Daniele Baldelli klingt. In diesem Monsun braucht man keinen Regenschirm.