M&M EP

Ein fordernder Groove, der im Laufe der Zeit das Gesicht verzieht, die Zähne fletscht und böse auskeilt. Damit man sich nicht zu sehr dran gewöhnt ein kurzes Luftholen, dann weiter mit peitschender Snare und dem fast schwerkraftbefreiten Mäandern der flupopen Substanz zwischen den trockenen Drums. Schweiß und Tränen. Andererseits dann eine stolz geschwellte Bassdrum, tackernde Mitten-Finger und verstört verklärte Strings, die schon fast an Alec Empires Anfänge erinnern. Hallo Montag. Endlich wird mal das Konsens-Gelächel im sogenannten Tech-House vermieden und wieder mehr auf Unergründliches und tiefere, abseitigere Erfahrungen gesetzt. Wundervoll.