London, Paris, New York

Popnoname hat ein Faible für Moll-lastige Dancefloor-Epen, für das große Drama – und das ist ihm mit „No Doubt“ auch fraglos gelungen. Was als Techno-Ballade mit Bernhard-Summer-ähnlichem Gesang beginnt, löst sich irgendwann zu einer der euphorischsten Rave-Hymnen der letzten Zeit auf, die markant stotternde Hookline dürfte man nicht so schnell mehr vergessen. Hit! Die Akkordwechsel auf der B1 („Pearl“) sind lepoper etwas schlicht geraten, dafür schließt die B2 („Jasminstrauch“) mit einem schillernden Kleinod an Glöckchenmusik ab. Sehr gute Platte auf Italic.