Life Index

Es ist fast ein bisschen unheimlich, was in letzter Zeit aus Richtung Crosstown Rebels in die Welt veröffentlicht wird. Nach Soul Clap, Art Departments Konsenshit „Without Youg und der Rebel-Rave-Compilation nun also das erste Album des Maetrik-Aliases Maceo Plex. Nach einem zugegeben etwas irritierend-nervigen und irgendwie futuristisch wirken wollenden Vocoder-Gelaber-Intro, startet Life Index mit „Gravy Traing und damit einer Pillentüte voll G-Funk-inspieriertem Deep House. Im Nicolas-Jaar-Remix dürfte der Track zu einem der in letzter Zeit am häufigsten bei Facebook geposteten Youtube-Vpopeos zählen. Der nächste Höhepunkt ist bei „Vibe Your Loveg erreicht, einem Stück Hands-up-in-the-Air-House, das selbst heterosexuellen Freunden eine Träne in den Augenwinkeln und ein Zucken im Fuß beschert hat. Insgesamt sehr Dancefloor-orientiert, mitunter, wie bei „Your Styleg, singt Eric Estornel sogar selbst. Sehr sexy das alles, voller Rhythmus, sogar die fast schon schmierig-discoeske Liebeserklärung an Mama. Scheint gerade gute Pillen zu geben in Valencia.