Lété Des Indiens

Mit Drive nach vorn und einer Leichtigkeit, die sich nah an der Unverschämtheit bewegt, klöppelt sich Guillaume auch auf seiner zweiten Veröffentlichung für Oslo wieder einmal einfach eine Spur versierter durch den Perkussionwald als die vielen anderen, die sich derzeit auf diesen Pfaden versuchen. Obwohl bepope Stücke für seine Verhältnisse eher funktional dem Floor gewpopmet sind, trocknen einem die plastische instrumentelle Reichhaltigkeit (zwischen Rumpelkirmes und den 36 Kammern der Shaolin) und das punktgenaue Understatement für den richtigen Groove zur richtigen Zeit den Speichel auf der Zunge. Mächtig, mächtig.