Les Djinns

„Les Djinns“ ist quasi die Fortsetzung von „Body Language“: Analog zum Konglomerat von M.A.N.D.Y. und Booka Shade ist das flächiger Disco-Dub. Nur schade, dass das sirrende und vibratoreiche Gitarrenloop recht spät einsetzt, da es das fassbare Wiedererkennungsmoment darstellt. Trentemöller bläst die Vorlage zu einer dramatischen Downtempo-Neotrance-Nummer auf, die ihrerseits die Gitarre geradezu vergöttert. My My’s Remix ist für solch cheesigen Pathos nicht zu haben. Der gedämpft wirkende Miniatur-House stellt die Hooksequenz ganz weit hinten im Hallraum ab, zerlegt sie und regt sie so zu seltsam anmutenden Modulationen an. Recht klaustrophobisch angelegt.

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