Joy

Die Vocal-Seite ist recht nett: eine typisch zeitlose Shelter-House-Angelegenheit unter der Regie von Timmy Regisford , der jetzt auch schon über 40 sein müsste. Aber das Instrumental mit lang gezogenen Strings und sublimen klassischen Garage-Chords bringt das hier auf die Neo-Retro-Washing-Machine-Garage-Is-Back-Kurve , wobei das Überhol-80er-Manöver dem Remix-Fahrer Quentin Harris zuzurechnen ist. Je trockener das Soundsystem, desto besser kommen die Bells und Beats, wobei ich gestehen muss, am Plattenladen-Kopfhörer hätte ich die B-Seite fast überhört. Erst als Rainer Trüby die im Club gespielt hat, hat’s mich umgehauen.

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