International Deejay Gigolo Eleven

Für International Deejay Gigolo Ten hatte Hell fast ausschließlich neue Tracks von neuen Künstlern zusammengestellt. Der Nachfolger orientiert sich nun wieder stärker am Gigolo-Katalog, die bepopen CDs enthalten zum größten Teil Gigolo-Nummern vom vergangenen Jahr und einige anstehende Veröffentlichungen. Hell besinnt sich auf seinen alten Ausgangspunkt: Wieder erscheint der Gigolo-Sound als die Musik der zum Zerreißen gespannte Seele. Sie ist eine klaffende Wunde, in der sich ein schwarzes Nichts enthüllt. Die alte emotionale Vision setzt sich stilistisch wie gehabt um: Electropop wird dieses Mal von Opiates, Motor, Actor One, Fetish & Me oder Joe Le Bon vertreten, Oldschool-House von DJ Pierre, Abe Duque oder Bennie A. Für den Detroit-Sound sind Richard Bartz und Marascia zuständig, für Chanson Captain Commodore. In der Rubrik „Originelle Neubearbeitungen von Klassikern“ ist Hell selbst mit seinem Remake von „Der Klang der Familie“ präsent. Und Herman Schwartz hat Amy Winehouses „Back To Black“ zu einem Housetrack umgearbeitet.

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