Helicopter Hearts

Die Zeiten da Rock’n’Roll aus Kalifornien kam und die Eingewepope in Wallung versetzt hat sind vorbei. Doch auch elektronisch können die Innereien zum Rocken gebracht werden und genau darauf hat es der Kalifornier Kenneth James Gibson alias [a]pendics.shuffle wohl auch abgesehen: Mit seinem Debütalbum „Helicopter Hearts“ schließt er an seine bisherigen Produktionen an und groovt mit frickeligem Micro-House – Krikor und Akufen lassen grüßen. Die acht Tracks auf „Helicopter Hearts“ bilden ein rhythmisch homogenes Klangbild, in dem Gibson nie zu viel gibt, aber mit gekonntem Einsatz der einzelnen Elemente trotzdem stets alles im Griff hat. Dabei lässt er den Sub-Bass, der sich spielerisch um eine simple und stringente Bassdrum entfaltet, den Ton angeben und entwickelt so einen unscheinbaren, aber dennoch stark dev.groove.den Sound. Darüber benutzt er eine Vielzahl verspult-elektrisierender Samples und leicht surreale Gesangselemte, was dem Album einiges an Potential für die frühen Morgenstunden verleiht.