Forgotten Places

Ein Freund meinte spontan, das sei seit zwei Jahren die beste Maxi auf Compost. Superlative sind auch durchaus angebracht. Auf den ‚vergessenen Plätzen’ des Alif Tree können sich Shirley Horn, Moodymann, Felix Laband und Alif in Ruhe zwischen Moos zur Teatime treffen. Das Original alleine übersetzt den guten alten Jazz mittels müheseligem Gepaste und schickem Basslauf stilsicher ins Kontemporäre. Ein Steilpass für Kenny Dixon Jr., den dieser in seinem Remix zunächst vor sich hertreibt, dann aber in den Orchestergraben versenkt, um mit einem seiner typischen Grooves zurückzukehren. Auf der Flip mixt sich Alif dann selber nach Detroit und Labelkollege Felix Laband added eine Downbeat-Electronica-Version. Brillant!