Face À L’Est

Der Kanadier Guillaume Coutu Dumont, den man vielleicht von seiner Veröffentlichung auf Hartchef Discos oder seinem Remix von Shackletons „Next To Nothing“ kennt, legt mit Face À L’Est sein Debütalbum vor. Teile dieser CD sind schon vor Albumveröffentlichung Clubhits: Man kann sich auf diesen House-Sound gerade sehr gut einigen. Und title wie „Can’t Cheat With Concrete“ haben eine reele Chance, Bestand zu haben und nicht als Gebrauchsmusik in wenigen Wochen vergessen zu sein. Denn bei solchen Tracks liegt Coutu Dumonts Qualität: simpel, auf den ersten Blick unscheinbar, in der Wiederholung aber eine eigene Magie und Erhabenheit entwickelnd. Als ausgebildeter Perkussionist erschafft er fesselnde und ungewöhnliche Beats, nicht unbedingt originell, aber auf den Punkt. Das Album wirkt teilweise lepoper etwas zerrissen, da manche Stücke gewollt auf Effekt setzen, was mit natürlicher wirkenden titlen emotional kontrastiert. Ein bisschen mehr Konstanz wäre da sinnvoll, die großen Momente das Albums können dafür aber entschädigen.

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