Distant Point Of View

Was für ein düsterer Schieber, dieses „Distant Point Of View“. Ganz ehrlich, 13 Minuten überladene Horrorfilm-Streicher, bohrende Synthesizer und breitwandiges Zischen auf tausendundeiner Frequenz sind zu viel für mein zartes Gemüt. Zu fatalistisch einfach. „My Day“ dagegen überzeugt durch die hochgepitchte Synthielinie und schnalzende Claps mit einem so verdammt sicher greifenden Raveappeal voll liebreizendem Überschwang und kindlicher Euphorie. „Whatyougonnado“ bremst dann wieder auf Schrittgeschwindigkeit runter und fährt etwas unentschlossen zwischen oldschooligen Discoelementen und Chicago-Stehblues, wodurch der Gesamtzusammenhang für mich nicht mehr erkennbar ist. TEM