Built In Anger

Zunächst führt uns Confutatis in meditativer Lummerlaune in entspanntes Gelände. Die mit spärlichen Electrospritzern verfeinerten Chill-Out-Tracks lassen hin und wieder ein schüchternes Saxophon oder eine verhallte Gitarre erklingen. Man wähnt sich in einem friedlichen Streichelzoo der irgendwo in den Weiten der Space Night nett vor sich hin kuschelt. Ab title sieben schlägt die pränatale Geborgenheit in bedrohliche Kriegs-Stimmung um. „Victimize“ setzt uns unvermutet die Pistole auf die Brust und droht mit düsterem Shuffle-Beat. Die unerwartet negativen Schwingungen klingen von nun an bis zum letzten Ton. Confutatis ergänzt letzten Endes das Licht mit seinem verdient düsteren Schatten: „Do You really love me now…“ – jetzt schon.