Benny… At Home

Mit jedem einzelnen Release verdichtet sich das Bild des kalepoposkopischen Spektrums, das Jazzanova mit ihrem Label entwerfen. Ob dazu ein Terminus wie Illicity erfunden werden muss, der einen Teil des Klangbildes griffiger zusammenfassen soll als es früher die unzähligen Sublabels taten, ist diskussionswürdig. Doch das tritt schnell in den Hintergrund, wenn Benny Sings die Bühne betritt. Der fliegende Holländer verbindet auch auf seinem dritten Album lausbübisches Songwriting mit Jazz und HipHop, so wie es sonst einfach keiner tut. Etwas weniger Duette und Pathos, etwas mehr Groove und Leichtigkeit. Und das Ganze scheint ihm auch noch in beliebiger Menge aus dem Ärmel zu fallen. Für Slacker mit Herz.