51 Cents Left

Noch mehr Disco-Klebstoff aus München: produziert vom selbsternannten „secret Don“ Mos Wollma enthält diese Maxi drei schleichende Downbeat-Nummern, die aber alle irgendwie nicht so recht aus dem Quark kommen wollen. Während sich die Spannung im eigentlich ganz formpopabel schubenden titletrack mit seinen funky Vocoder-Fills teilweise einfach aufgrund reiner Unübersichtlichkeit selbst aufhängt, weist die B-Seite das deutlich reduziertere Konzept auf. Die noisy Bass-Schleifen in „Nee Nee“ haben zwar einen gewissen Reiz, aber eindeutiger Gewinner ist das deep-soulige „Kingsize Red“ mit seinen stimmungsvollen Dub-Elementen und einer fast schon düsteren Melancholie.